Die folgenden Bilder sollen einen ersten Einblick in die verschiedenen Aktivitäten der Schulbibliothek geben. Im Herzen der Schule gelegen, ist die Bibliothek sowohl Treffpunkt als auch Rückzugsort, Schaufenster, Präsentationsfläche und Fundgrube.

Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Schau rein, mach mit!

(reh)

Kraniche

75 Jahre ist es her, dass durch den Abwurf einer Atombombe in Hiroshima unfassbares Leid geschah. Zur Erinnerung an dieses schreckliche Ende des Zweiten Weltkrieges wollten wir gemeinsam mit der Schulbibliothek eine Aktion durchführen und Origami-Kraniche falten. Dazu folgende Geschichte:

Das japanische Mädchen Sadako Sasaki litt infolge des Atombombenabwurfs in Hiroshima an Leukämie. Eine Freundin erzählte ihr von einer alten japanischen Legende: Wer 1000 Origami-Kraniche faltet, dem wird von den Göttern ein Wunsch erfüllt.

Während Sadakos Krankenhausaufenthaltes faltete das Mädchen 1600 Kraniche in der Hoffnung auf Heilung.

Die Corona-Krise und unser „distance-learning“ haben das ursprünglich geplante Projekt verhindert, gleichzeitig aber bietet sich die wunderbare Chance, die Aktion umzugestalten und auszuweiten.

Schaffen wir es, gemeinsam 1000 Kraniche zu falten?

1000 Kraniche gefaltet – das Ziel ist erreicht

Unsere Kraniche – sie fliegen!

Projekt Corona-Kraniche, Teil 3

Wie bereits berichtet, haben viele Schülerinnen und Schüler in den Wochen der Schulschließung an der Aktion „Corona-Kraniche“ teilgenommen und Origami-Kraniche gefaltet. Die Fotos wurden an Frau Prof. Jordan geschickt und Anfang Mai waren bereits 1000 Kraniche fertig.

Seit dem Wiedereinstieg in den regulären Schulbetrieb am 3. Juni 2020 wurden die zarten Gebilde in die Schule gebracht und im BE-Unterricht auf Fäden gespannt. Wie eine bunte Wolke schweben die kleinen Origami-Kraniche nun über der Lesetreppe in der Schulbibliothek – ein wunderbarer und berührender Anblick.

Ursprünglich sollten die Kraniche an Sadako Sasaki (1943 – 1955) erinnern, also an jenes japanische Mädchen, das am 6. August 1945 den Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima miterlebte. Als sie im Krankenhaus wegen der Spätfolgen der atomaren Strahlung behandelt werden musste, erinnerte sie sich an eine alte japanische Legende: Wer tausend Kraniche faltet, dem gewähren die Götter einen Wunsch. Sadako bastelte während ihres Krankenhausaufenthalts 1600 Kraniche und starb dann doch an Leukämie. Dennoch wurden ihre Origami-Kraniche weltweit zu Symbolen der Hoffnung und letztlich auch der Friedensbewegung.

Die Corona-Krise hat dem Bibliotheksprojekt eine zusätzliche Dynamik gegeben und es schließlich zu einem denkwürdigen Schulprojekt gemacht. Trotz der Belastung durch den digitalisierten Unterricht – oder vielleicht auch gerade deshalb – haben sehr viele Schülerinnen und Schüler die Zeit gefunden, Kraniche zu falten und sie dann auf Fotos gekonnt in Szene zu setzen. Paul Müller, 5B, wurde sogar zu einem Origami-Meister: 300 Figuren gehen allein auf sein Konto!

So zerbrechlich und zart die kleinen Origami-Kraniche auch sein mögen, in ihrer Gesamtheit sind sie doch ein starkes Zeichen für Hoffnung und Begeisterungsfähigkeit. Sie zeigen uns auch, was alles möglich ist, wenn viele zusammenarbeiten, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Vielen, vielen Dank an alle, die gefaltet, fotografiert und schließlich alles montiert haben!

Mag. Anna Jordan und Mag. Renate Höfler, BORG Guntramsdorf

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Irgendwo im Staate Washington lebt Hadley McCauley mit ihrer Schwester, ihrer Mutter und ihrem Vater in einer scheinbar perfekten Welt. Hadley ist die Jahrgangsbeste- perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter.
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